Warum eine Ernährung mit (sehr) wenig Zucker das Beste ist

Warum eine Ernährung mit (sehr) wenig Zucker das Beste für Kinder ist

Was Lebensmittel mit einem schlechten Ruf betrifft, so ist Zucker definitiv kein Neuling auf dem Markt. Aber warum ist er ungesund, insbesondere für die Kleinen?

Zunächst einmal hat Zucker keine ernährungsphysiologischen Vorteile. Das bedeutet, dass der Körper außer Kalorien nichts aus Zucker gewinnt. (1) Aber wie ihr vielleicht schon gehört habt, kann Zucker darüber hinaus viel Schaden anrichten, wenn er häufig und in großen Mengen konsumiert wird. Gemäß einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2) und The Guardian (3) muss der Konsum von freiem Zucker (natürlicher Zucker plus zugesetzter Zucker) bei Kindern reduziert werden, um das Risiko nicht übertragbarer Krankheiten in späteren Jahren zu verringern. Zu solchen Krankheiten zählen zum Beispiel: (2,3)

Fettleibigkeit: Fettleibigkeit ist nicht nur ein Problem an sich, sondern auch die Hauptursache von Typ-2-Diabetes, Schlafstörungen, Lebererkrankungen, Bluthochdruck, Asthma und anderen Atemproblemen bei Kindern. Darüber hinaus kann sie psychische Auswirkungen haben, wie etwa ein geringes Selbstwertgefühl, Depressionen und soziale Isolation.

Zahnkaries: Zuckerkonsum kann zu Karies führen. Karies ist die Hauptursache für Zahnverlust, Schmerzen und Angstzustände. Es kann Kinder daran hindern, regelmäßig zur Schule zu gehen, wie in einem Bericht der WHO erwähnt wird. (2) Zusätzlich wurde eine Forschungsarbeit veröffentlicht, die hervorhebt, dass Zahnkaries einer der häufigsten Gründe für Kinder in England ist, in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden. (4)

Zahnkrebs: Der hohe Konsum von süßen Joghurts, Fruchtsäften und anderen zuckerhaltigen Getränken wurde zudem mit dem Risiko in Verbindung gebracht, an Krebs zu erkranken. (3) Kann Zucker tatsächlich Krebs verursachen? Diese Frage stand in den letzten Jahren im Mittelpunkt der Forschung. Es wurde jedoch kein schlüssiger Beweis für einen direkten Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs gefunden. Dennoch bestehen Ärzte und Wissenschaftler auf der ganzen Welt darauf, die Aufnahme von Zucker zu reduzieren.
Der Grund: Die Studien deuten darauf hin, dass der vermehrte Verzehr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln wie (gesüßten) Säften, Joghurts, Frühstücksflocken und Teigwaren zu Fettleibigkeit führen kann, was wiederum das Krebsrisiko erhöht. (3) Laut dem British Journal of Cancer (5) sowie der American Cancer Society und dem National Cancer Institute (6) erhöht Fettleibigkeit das Risiko von mindestens dreizehn Krebsarten. Wie in dem Artikel „Sugar and cancer – what you need to know“ (Zucker und Krebs – was Sie wissen müssen) zitiert wird, hat sich Fettleibigkeit als die größte vermeidbare Krebsursache nach dem Rauchen erwiesen. (5)

Ein gemeinsamer Schritt zur Förderung gesunder Ernährung

Die Regierungen beginnen nun, den Anstieg des Konsums gesüßter Lebensmittel als Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen der zukünftigen Generationen zu betrachten. Die von der Regierung Großbritanniens eingeführte Zuckersteuer auf gesüßte Getränke ist ein hinreichender Beweis für die Schwere des Problems und ein Schritt der Regierung, den Verbrauchern zu helfen, den Zuckerkonsum in ihrer Ernährung zu reduzieren. (4,7) Bisher waren die Bemühungen jedoch begrenzt, die Zuckerzugabe in Lebensmitteln für Kinder zu reduzieren. (4)

Dennoch ist es wichtig zu beobachten, wie viel Zucker besonders kleine Kinder zu sich nehmen. Denn Zucker kann ernsthaft die Fähigkeit beeinträchtigen, eine solide Basis für eine gesunde Ernährung im späteren Leben zu schaffen. (2)

Aus diesem Grund widmen wir von Pumpkin Organics uns der Förderung einer Ernährung für Säuglinge, die absolut keinen zugesetzten Zucker, keine Zusatzstoffe, sehr wenig natürlichen Zucker und dafür mehr Gemüse enthält. Klickt hier, um zu unseren gemüsebasierten Produkten zu gelangen.

Der Zweck dieses Artikels besteht lediglich darin, zu informieren und zu inspirieren, nicht aber, medizinische oder ernährungswissenschaftliche Ratschläge zu erteilen. Für den Fall, dass du Bedenken oder Fragen hast, empfiehlt Pumpkin Organics, einen medizinischen Ansprechpartner aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

Referenzen

1. R.D., M. (2017, September). Savoring Sweet: Sugars in Infant and Toddler Feeding. Retrieved from Karger

2. WHO. (2019, Feb 11). Reducing free sugars intake in children to reduce the risk of noncommunicable diseases. Retrieved from World Health Organization (e-Library of Evidence for Nutrition Actions (eLENA) 

3. Sarah Boseley, H. E. (2019, Wed 10). Sugar in fruit juice may raise risk of cancer, study finds. Retrieved from The Guardian

4.  Jane Boulton, K. M.-W. (Accessed) 2020, Jan 14). How much sugar is hidden in drinks marketed to children? A survey of fruit juices, juice drinks and smoothies. Retrieved from BMJ Open Journal

5. Smith, E. (2017, May 15). Sugar and cancer – what you need to know. Retrieved from Cancer Research – UK

6. Linda Rath, R. b. (2019, Feb 12). Cancer and Sugar: Is There a Link? Retrieved from WebMD

7.  Smith, E. (2017, May 15). Sugar and cancer – what you need to know. Retrieved from Cancer Research UK

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